
Die größte und nördlichste deutsche Nordseeinsel ist Sylt. Geographisch liegt sie auf der gleichen Höhe wie der Südzipfel Alaskas. Vor rund achttausend Jahren wurde sie vom Festland abgetrennt und ist heute über den Hindenburgdamm direkt mit dem Festland verbunden. Vierzig Kilometer feiner Sandstrand, rauhe Brandung an der Westseite, stilles Wattenmeer im Osten. Urwüchsige Dünen und grüne Deiche, majestätische Kliffs und blühende Heide.
Für eine markante Optik der Sylter Dörfer sorgen die schmucken friesischen Reetdachhäuser und die romantischen Bauerngärten. Reetdächer sehen übrigens nicht nur hübsch aus, sondern ersetzen auch jede Klimaanlage. Westerland ist der Puls der Insel und zeigt ihre quicklebendige Seite. Neben dem Wassersport laden Rad- und Wanderwege zum Aktivurlaub ein und zeigen den ländlichen Charme der Insel.

Mitten im Nationalpark Wattenmeer, wo die Nordsee lächelt und wo durch den Golfstrom besonders mildes Klima herrscht liegt mit 82 km² die zweitgrößte deutsche Nordsee-Insel Föhr. Friesische Gemütlichkeit, kosmopolitischer Weitblick, Tradition und moderne Errungenschaften treffen sich auf Föhr und finden dort zu einer liebenswerten Mischung. Über die Hälfte der Insel ist Marschland. Kühe, Pferde und Schafe prägen den landwirtschaftlichen Charakter. Ein Eldorado für Radler und Vogelkundler.
Amrum ist mit dem breitesten Sandstrand Europas die Insel der Weite und Freiheit. Im Westen brandet die Nordsee an den über 10 km² großen Kniepsand. Großartige Dünenlandschaften türmen sich bis zu zweiunddreißig Meter auf und wollen durchwandert werden. Leuchtende Wanderdünen stoßen in der Inselmitte auf dunkle Wald- und Heideflächen. Ruhe und Beschaulichkeit findet man in den Friesendörfern, die an das Wattenmeer grenzen. Im Wechsel der Gezeiten zeigt es sich mit immer neuem Gesicht. Und überall die Rufe der Vögel, die den weiten Himmel Amrums prägen.
Landschaftliche Schönheit, weite Marschen, Wiesen und Felder kennzeichnen das Naturparadies Pellworm. Einmalig ist die artenreiche Fauna der Insel. Ornithologische Höhepunkte sind die Vogelzüge im Frühjahr und Herbst. Der Himmel über Pellworm bietet dem Besucher in klaren Nächten einen überwältigenden Anblick: er ist sternenübersät und die Milchstraße scheint zum Greifen nahe. Über den Deichkronen huschen die Lichtkegel der Leuchttürme. Auch der Hafen ist ein Anziehungspunkt für Besucher.




