
Rund 300 Kilometer lang ist der Zug der ostbayerischen Randgebirge, die vom Steinwald bis zur Südostecke des Bayerischen Waldes an der Grenze zu Österreich reichen. Im Westen und Norden stößt Ostbayern an Franken, im Südwesten an Oberbayern, im Süden an Oberösterreich und im Nordosten grenzt die Region an die Tschechische Republik. Ostbayern teilt sich zudem in vier Landschaftsgebiete: den Bayerischen Wald, den Oberpfälzer Wald, den Bayerischen Jura und Niederbayern, zwischen Donau und Inn sowie das Bayerische Thermenland das sind die Heil- und Thermalbäder Bad Abbach, Bad Birnbach, Bad Füssing, Bad Gögging und Bad Griesbach südlich der Donau.
Der zweitgrößte Strom Europas die Donau durchzieht die Mitte Ostbayerns. Hier war einst die Grenze des römischen Imperiums, hier liegen zahlreiche bestens erhaltene historische Städte, und bis hierher hat die Kultur des Mittelmeerraumes deutliche Spuren hinterlassen.

Aus dem Mittelalter finden sich Burgen und Burgruinen in großer Zahl, Dome und Kirchen im romanischen und gotischen Stil, Schlösser und Klöster im Überschwang des Barock. Auch liegt hier die größte Waldlandschaft, die wir in Mitteleuropa besitzen. Auf rund 6.000 km² breitet sie sich aus, zwischen Donau, Böhmerwald und der österreichischen Landesgrenze über 60 Berge sind höher als 1000 Meter. Besonderen Schutz genießt dabei der Nationalpark Bayerischer Wald, einst der erste auf deutschem Boden.
Der Oberpfälzer Wald und das Oberpfälzer Seenland - das wald- und wasserreiche Land an der Naab mit ihren zahlreichen Nebenflüssen wissen Wanderer, Radler, Angler, Reiter und Camper besonders zu schätzen. Die Region Stiftland, das Land der heilenden Quellen und der tausend Teiche, liegt im nördlichen Oberpfälzer Wald. Es ist benannt nach dem Klosterstift Waldsassen, das mit seiner klösterlichen Tradition und zahlreichen Baudenkmälern die Region prägt.




