
Das Sächsische Burgen- und Heideland ist dort, wo Architektur und Kunst, technische Denkmale, handwerkliche Tradition und feste Bräuche eine 1000jährige Geschichte haben, wo in romantischen Flusstälern die Zwickauer und Freiberger Mulde fließen und wo Dübener Heide und Naturpark Dahlener Heide einen riesigen Wald bilden. Also in der romantischen Kulisse der Region zwischen den Städten Chemnitz und Leipzig mit den Tälern der Striegis, der Zschopau, der Mulde und ihren Zusammenflüssen. In dieser reizvollen Heidelandschaft findet man eine eigenwillige Burgenromantik von hohem kulturhistorischem Wert. Hier kann man in beeindruckender Vielfalt auf den Spuren sächsischer Geschichte wandeln oder nur die faszinierende Landschaft genießen. Die sächsischen Kurfürsten haben die sanften Hügel mit ihren stillen Wäldern schon früh für sich als Jagdrevier entdeckt. Auf ihren Spuren wandern heute Pilzsucher und Beerensammler
Hier wurden 1000 Jahre Geschichte an 100 Flusskilometern geschrieben. 140 mächtige Burgen mit eigenwilligem Charme, Rittergüter, Schlösser, Adels- und Herrenhäuser sowie Kirchen aus allen Kunstepochen des letzten Jahrhunderts, aneinander gereiht wie Perlen an einer Schnur fügen sich überraschend in die reizvolle Natur ein und machen das Tal zu einem echten Juwel. Die zu Beginn des 14. Jahrhunderts entstandene Burg Kriebstein gilt als die besterhaltene Ritterburg dieser Region. Auch die hoch über dem Fluss Zschopau thronenden Burgen und Schlösser, um die Sagen und Legenden ranken, gilt es zu entdecken. So bieten unter anderem auch die Burg Scharfenstein, Schloss Sachsenburg, Schloss Lichtenwalde mit Park oder Schloss Augustusburg unvergessliche Erlebnisse. Viele dieser Burgen sind Austragungsort des jährlich stattfinden Mittelsächsischen Kultursommers. Hier bleibt keine Zeit für Langeweile. Es lässt sich gut wandern im Tal der Burgen, ob zu Fuß, im Boot oder auf dem Fahrrad. Wer jedoch einen kräftigen Pferderücken bevorzugt, der hat hier zahlreiche Reiterhöfe zur Auswahl.




