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You can find more information about Germany on our website at: www.germany-tourism.de, or on our local websites.

 

Kontakt und Informationen

Münsterland Touristik e.V.
www.muensterland-tourismus.de

Fahrradparadies mit Tradition - an hundert Burgen und Schlössern entlang

Sein niederdeutscher Charme zeichnet das Münsterland im Nordwesten Deutschlands, unmittelbar vor der holländischen Grenze, aus. Eine Region, reich an barocken Schlössern, vornehmen Herrensitzen und alten Gutshöfen. Ganz ohne menschliches Zutun hat sich die Natur in dieser eher dünn besiedelten Gegend zu einem einzigen grossen Landschaftspark entwickelt. Gleichwohl hat das Münsterland Turbulenzen von grosser historischer Tragweite erlebt. Zahlreiche Relikte aus der Römerzeit zeugen bis heute davon.
 

Historische Stadtkerne

Das Münsterland ist reich bestückt mit romantischen Orten und beschaulichen Städten. Schmucke Fachwerkhäuser und ein gotisches Rathaus lohnen den Abstecher nach Werne. Im malerischen Warendorf warten der mittelalterliche Marktplatz, die Laurentiuskirche und das Franziskanerkloster darauf, entdeckt zu werden. Seine günstige Lage an der Kreuzung zweier Handelswege bescherte Beckum seit dem Mittelalter bescheidenen Wohlstand, der unter anderem im Alten Rathaus Gestalt annahm. Hier ist heute das Stadtmuseum untergebracht. Westfalens wertvollster Reliquienschrein, der Prudentiaschrein, findet sich in der Propsteikirche St. Stephanus und Sebastian. Eine Museumsschmiede kann im Kolpinghaus besucht werden. Einen Besuch wert sind darüber hinaus viele weitere Orte mit historischen Altstädten, wie Oelde, Telgte und Emsdetten.
 

Dom zu Münster

Der Dom zu Münster ist ein Inbegriff dieser alten Stadt mit ihrer langen Geschichte. Besiedelt wird der Ort seit dem 6. Jahrhundert. Das Kloster, das im 8. Jahrhundert begründet wurde, sollte der Stadt ihren Namen geben. Die Kathedrale St. Paulus ist das Zentrum des Bistums. Sie bewahrt eine astronomische Uhr aus dem Jahr 1540 auf, ein einzigartiges handwerkliches Meisterstück mit Mondphasen, Planetenkonstellationen, einem Glockenspiel und einem ewigen Kalender, der bis ins Jahr 2071 reichen wird.
 

Münsterland

Als Kiepenkerle bezeichnete man einst im Münsterland die fahrenden Händler, die zwischen Stadt und Dörfern pendelten, um Waren an den Mann und die Frau zu bringen. Ausgestattet waren sie mit Rückentragen, den sogenannten Kiepen, aus Holz oder Korbgeflecht. Längst haben die Kiepenkerle in ihren derben blauen Hemden und Holzpantinen ihren festen Platz in der Münsterländer Tradition. Heute ziehen sie nicht mehr mit Ware übers Land, dafür haben sie sich als kundige Stadtführer bewährt.
 

Die Schlacht im Teutoburger Wald

Ein Tag im Herbst des Jahres 9 nach Christus sollte in die Annalen eingehen als der Tag der Varusschlacht, an dem die römischen Eroberer im Norden eine schmerzhafte Niederlage kassieren mussten. Heute wird davon ausgegangen, dass es Hermann, dem Cherusker, und seinen Truppen aus germanischen Stammesverbänden in der Kalkriese bei Osnabrück gelang, drei römische Legionen samt Hilfstruppen und Tross vernichtend zu schlagen. Sein Sieg markierte das Ende der römischen Bemühungen, rechtsrheinische Gebiete ins Römische Reich einzubeziehen. Wie konnte es zu diesem Sieg kommen? Begeben Sie sich auf Spurensuche in eine Urlaubsregion, die Ihnen die Schatzkammer der Geschichte öffnet. Ein spannendes Angebot an thematisch orientierten Rad­routen und Wanderwegen bietet aufregende Erlebnisse und besondere Ausblicke.
 

Hundert Schlösser mit dem Fahrrad

Seine flache Landschaft und viele thematische Radwanderrouten prädestinieren das Münsterland für den Radtourismus. Ins Radwegenetz sind mehr als 4.500 Kilometer beschilderter Radwege eingebunden. Der fürstlichste unter ihnen ist die "100-Schlösser-Route". Auf rund 960 Kilometern führt sie durch die gepflegte Parklandschaft und Naturschutzgebiete an Wasserschlössern, Burgen, Herrensitzen, aber auch an den für die Region typischen Gräftenhöfen vorbei. Die Schlösser Nordkirchen, Raesfeld, Lembeck, Westerwinkel, die Burgen Vischering und Bentheim und schliesslich Münster, Deutschlands Fahrradhauptstadt, sind Teile der Tour.
 

Münsterländer Küche

Spezialität im Münsterland: das Töttchen. Ursprünglich bestand das süsssaure Ragout aus Rinderinnereien, die mit Zwiebeln und Essig angemacht wurden. Verfeinert und leicht abgewandelt wird es heute in vielen Restaurants angeboten. Statt Innereien werden Kalbfleisch und Kalbszunge verwendet.
 
 
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Romantik und Charme

Die letzte Wildpferdeherde auf dem europäischen Festland lebt im Merfelder Bruch. Das heute über 350 Hektar grosse Reservat mit rund 300 Pferden geht zurück auf eine Initiative der Herzöge von Croy, die den Tieren vor etwa 150 Jahren ein Rückzugs- und Schutzgebiet schufen.

Gastlichkeit und Genuss

Den Geschmack des Münsterlandes machen rund 60 Gastronomen zu einem kulinarischen Erlebnis. Gemeinsam entwickeln sie ihre "Regionale Speisekarte" immer wieder neu. Wichtigstes Kriterium: Die Zutaten stammen allesamt aus regionaler Produktion.

Tradition und Geschichte

Vom Faden bis zum fertigen Anzug lassen sich die Fertigungswege der traditionellen Textilproduktion im Textilmuseum Bocholt verfolgen. Kern des Hauses in Bocholt ist die Produktionshalle mit ihrem für historische Textilfabriken typischen Sheddach.

Natur und Landschaft

Bei Vreden hat sich die nördlichste Flamingo-kolonie Europas niedergelassen. Als Teil der Biologischen Forschungsstation Zwillbrock führt die Flamingoroute über 300 Kilometer Rad- und 30 Kilometer Wanderwege zu verschiedenen Beobachtungstürmen.