UNESCO-Welterbe im Westen
- Der Dom zu Aachen
- Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl
- Der Limes - Grenzen des Römischen Reiches
- Der Industriekomplex Zeche und Kokerei Zollverein
- Die Grube Messel
- Das Kloster Lorsch
- Der Kölner Dom
- Die Kulturlandschaft des Oberen Mittelrheintals
- Der Dom zu Speyer
- Die Römerbauten, Dom und Liebfrauenkirche in Trier
- Die Völklinger Hütte
Der Industriekomplex Zeche und Kokerei Zollverein
Als ein "repräsentatives Beispiel für die Entwicklung der Schwerindustrie in Europa" wurden Zeche und Kokerei Zollverein zum Welterbe. Die Zeche Zollverein in Essen war die größte und modernste Steinkohleförderanlage der Welt. Die beiden vom Bauhaus inspirierten Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, die den in zwei Achsen angeordneten Industriekomplex nach Prinzipien der Symmetrie und Geometrie harmonisch durchgestalteten, konstruierten mit Zollverein Schacht XII und der Kokerei eine einmalige Musteranlage. 1986 wurde die Zeche nach 55 Betriebsjahren stillgelegt. Heute bilden Kokerei und Schacht XII gemeinsam eine einzigartige Industrieanlage von internationalem Rang mit einem lebendigen Kulturzentrum. Auf der "schönsten Zeche der Welt" kann man die Moderne der 20er und 30er Jahre sowie die Entwicklung der Schwerindustrie nachvollziehen. Eine im Originalzustand belassene Übertageanlage beherbergt den Denkmalpfad ZOLLVEREIN®. Er führt durch die Gebäude der ehemaligen Sieberei, der Kohlenwäsche, vorbei an gigantischen Maschinen und Förderbändern.
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