1519 kam es in Leipzig zur Disputation zwischen Martin Luther und Johannes Eck. Luther erklärte dort, dass auch Konzile irren können und zweifelte die göttliche Berufung des Papstes an. Diese Aufsehen erregenden Äußerungen galten bei Luthers Zeitgenossen als Beweis der Ketzerei.
Am 15. Juni 1520 erließ der Papst die Bannandrohungsbulle gegen Martin Luther, welche dieser am 10. Dezember unter dem Jubel der Wittenberger vor einem der Stadttore verbrannte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Arbeiten Luthers bereits die meist gedruckten Schriften im Reich.
